Dem Geheimcode meines Körpers auf der Spur

..... was alle Mädchen über ihren

Zyklus wissen sollten ...




Infofalter
MFM-Projekt-Mädchen

(im PDF-Format, zum Speichern oder Ausdrucken)

 

Projekttag für Mädchen von 9 – 13 Jahren:


 

Zusammenfassung:

Im Mittelpunkt steht die Geheimsprache des weiblichen Körpers und die spannende Geschichte von den Ereignissen während des Zyklus der Frau.

 

Das Zyklusgeschehen im Körper der Frau wird in sehr anschaulicher, mädchengerechter, liebevoller Weise mit einer wertschätzenden Sprache, unterhaltsamen Spielen und Musik als Zyklusshow  auf der Bühne des Lebens (die weiblichen Geschlechtsorgane) mit bunten Tüchern und farbenfrohen Materialien dargestellt.

Dabei schlüpfen die Mädchen selbst in die Rolle der Hormone und erleben im ersten Teil hautnah, wie die „Frühlingsboten“ (das FSH), die „Östrogenfreundinnen“, die „Eisprungshelfer“ (das LH) und das „Progesteronteam“ die Bühne des Lebens im Körper der Frau auf das „große Finale“ vorbereiten, wenn die „Gleichung des Lebens“ (Samenzelle + Eizelle = Neues Leben) Wirklichkeit wird und ein Kind entsteht.

 

Im zweiten Teil erleben sie, wie ihre besten Freundinnen, die Östrogene, sie in der Pubertät in eine Frau verwandeln und wie auch in ihrem Körper in jedem Zyklus neue Luxussuiten für einen großen Gast vorbereitet werden.

 Kommt er nicht, wird – wie in der Natur - nicht getrauert und nicht gespart:

jeder neue Gast bekommt nagelneue Luxussuiten, die unbenützten fließen als Zeichen des Reichtums und Überflusses, als das „kleine Finale der Zyklusshow“, die Menstruationsblutung, aus dem Körper. Die Mädchen verstehen nun den Sinn der monatlichen Blutung als finale eines komplexen, faszinierenden Geschehens.

 

Die Mädchen entschlüsseln die verschiedenen Geheimcodes in ihrem Körper, z.B. den „Zaubertrank“ (Weißfluss, Zervixschleim), und sie haben die Gelegenheit, über Fragen rund um die erste Blutung, über Menstruationshygiene und ähnliche Themen zu sprechen.

 

Ziel des Mädchenworkshops

 

Dem Leitgedanken folgend:

 

„Nur was ich schätze, kann ich schützen“,

 

sollen junge Mädchen durch das MFM-Projekt mit Hilfe von dem sechsstündigen  Projekt dabei unterstützt werden, einen positiven Zugang zu ihrem weiblichen Körper, zu ihrem Zyklusgeschehen und ihrer Fruchtbarkeit zu finden, sich also damit „vertraut“ zu machen.

Durch die anschauliche, spannende und unkonventionelle Darstellung des Zyklusgeschehens in Form einer „Zyklusshow“ werden in diesem Projekt über die reine Wissensvermittlung hinaus vor allem alle Sinne und die emotionale Ebene angesprochen. Nicht theoretisch, nicht kurz und bündig oder hinter vorgehaltener Hand, sondern anschaulich, altersgerecht und liebevoll wird dem Thema der Raum gegeben, der ihm gebührt.

Die Mädchen spüren: Was in mir vorgeht, ist spannend, faszinierend und vor allem –es ist „der Rede wert“.

Diese Wertschätzung ist die Grundvoraussetzung dafür, sich im weiblichen Körper wohl zu fühlen und darüber hinaus verantwortlich mit dem eigenen Körper, mit seiner Fruchtbarkeit und Sexualität umgehen zu können. Dies ist die Grundlage jeder Präventionsarbeit und Voraussetzung für ein umfassendes Wohlbefinden.

 

Das  wurde mit dem Bayrischen Gesundheitsförderungs- und Präventionspreis 2002 ausgezeichnet.

In Österreich wird das MFM-Projekt seit Herbst 2001 erfolgreich angeboten.

Im Oktober 2002 war das MFM-Projekt Bestandteil der Veranstaltung "Görls Cultures 2002" im Wiener Rathaus.

 

Zur Organisation des Projektes:

Projektdauer :

         in der Schule:         6 Schulstunden     plus 2 Stunden Elternvortrag

         außerschulisch:       5 Stunden             plus 2 Stunden Elternvortrag


Projektkosten:

Die Kosten der Durchführung des oben beschriebenen Projekts (inklusive Personal- und Materialkosten; Gruppengröße maximal 15 Personen) betragen pro Teilnehmer:

         28,- €         inkl. Elternvortrag
         15,- €          bei vorhandener Förderung der ÖGS durch das BM

Elternvortrag :

Jedem Projekttag geht im Idealfall ein Mütter-/Elternvortrag voraus.

In verständlicher Sprache, spannend und unkonventionell werden Sie auf ganz neue Art und Weise mit dem faszinierenden Zyklusgeschehen im Körper der Frau vertraut gemacht. Mit Tipps, Infos und Erfahrungen zur monatlichen Regelblutung und zu körperlichen Veränderungen werden Sie ermutigt und gestärkt, Ihren Töchtern einen positiven Zugang zu ihrem weiblichen Körper zu vermitteln.


Für die Durchführung des MFM-Projekts stehen in der Jugendarbeit erfahrene, fachlich hochqualifizierte Referentinnen zur Verfügung.

Wenn Sie Interesse an diesem Projekt haben oder weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an:

Mag. Brigitte Schrottmayer

         mobil: 0699 1007 17 27

         e-mail: brigitte.schrottmayer@oegs.info



Bisher wurden die Projekte vielfach durchgeführt und unter anderem an folgenden Schulen und Institutionen angeboten:

    Wien:

  • VHS- Favoriten, 1100 Wien

  • Institut für Ehe und Familie, 1010 Wien
  • Eltern-Kind-Zentrum-Gilgeg., 1090 Wien
  • Nachbarschaftszentrum Leopoldstadt
  • Pfarre Allerheiligen, 1200 Wien
  • Marienpfarre, 1170 Wien
  • Pfarre Breitenlee, 1220 Wien
  • GTVS Aspernallee, 1020 Wien
  • VS Nepomukgasse, 1020 Wien
  • VS Wolfgang Schmälzlgasse, 1020 Wien
  • VS Hoefftgasse, 1110 Wien
  • VS Josefinum, 1140 Wien
  • VS Integrative Lernwerkstatt Brigittenau
  • VS Allerheiligenplatz, 1200 Wien
  • VS Herzmanovsky-Orlandog. 11, 1210 Wien
  • VS Markomannenstraße, 1220 Wien
  • VS Aspern, Siegesplatz, 1220 Wien
  • VS Brioschiweg, 1220 Wien
  • KMS Renngasse, 1010 Wien
  • HS Gassergasse, 1050 Wien
  • KMS Glasergasse, 1090 Wien

  • KMS der Dominikanerinnen, 1130 Wien

  • KMS Blankenmaisstraße, 1220 Wien
  • BG Stubenbastei, 1010 Wien
  • BG Akademisches Gymnasium, 1010 Wien
  • BG II, Wohlmutstraße, 1020 Wien
  • BG Theresianum, 1050 Wien
  • RG Glasergasse, 1090 Wien
  • BG Dominikanerinnen, 1140 Wien
  • BG 18, Klostergasse, 1180 Wien
  • BG Albertus Magnus Schule, 1180 Wien
  • BG Hofzeile, 1180 Wien
  • BG Neulandschule, 1190 Wien
  • RG 19, Krottenbachstraße, 1190 Wien
  • BG 21, Franklinstraße 21, 1210 Wien
  • BG 21, Ödenburgerstraße, 1210 Wien
  • BG Theodor Kramerstraße, 1220 Wien
  • BG Parhamaplatz, 1170 Wien
  • BG Haitzingergasse, 1180 Wien
  • BG Heustadelgasse, 1220 Wien
  • BG Astgasse, Goethegymn., 1130 Wien

    Niederösterreich:

  • Gemeinde und VS Gaweinstal, NÖ

  • Gemeinde Langenrohr, NÖ
  • Gemeinde Purkersdorf, NÖ
  • Gemeinde Klosterneuburg, NÖ
  • Gemeinde Leobendorf, NÖ
  • Behindertenheim der Caritas in Horn, NÖ
  • Bildungshaus Wr. Neustadt, NÖ
  • Bildungshaus Großrußbach, NÖ
  • BH St. Bernhard, NÖ
  • Pfarre Bad Pirawart, NÖ
  • VS Emmersdorf, NÖ


  • VS Perchtoldsdorf, NÖ

  • VS Vilb, NÖ
  • VS Rohrbach/Gölsen, NÖ
  • VS, Brunn am Gebirge, NÖ
  • VS Sacre Couer, Pressbaum, NÖ
  • VS St. Egyden, NÖ
  • VS Hohenberg, NÖ
  • VS Fels/Wagram, NÖ
  • HS Brunn/Geb., NÖ
  • HS Poysdorf, NÖ
  • HS Waidhofen/Thaya, NÖ

    Burgenland:

  • VS Kittsee

    Weiters in Vorarlberg und Tirol:

  • Ehe- und Familienzentrum, Feldkirch, Vlbg.

  • Pfarre Langen, Vlbg.
  • Familienverband, Langenegg St. Gallus, Vlbg.
  • Bildungs- und Freizeitzentrum, Bezau, Vlbg.
  • Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast, Götzis


  • Eltern-Kind-Zentrum in Volders, Tirol

  • Akademisches Gymnasium Innsbruck, Tirol
  • HS Anton Auer Schule, Telfs, Tirol
  • Mädchenheim Stams, Tirol

    Salzburg und Oberösterreich:

  • Gemeinde Thalgau, Slzbg

  • Gemeinde Moosdorf, Slzbg
  • Gemeinde Ungemach, OÖ
  • Gemeinde Neumarkt, OÖ


  • Frauengesundheitszentrum ISIS, Slzbg

  • Feldkirchen, OÖ
  • HS Vöcklabruck, OÖ
  • HS Straßwalchen, OÖ

    Kärnten:

  • Bachmann Gymnasium, Klagenfurt, Krnt


  • BG Tanzenberg, Kärnten


wird als „pädagogisch wertvoll“ beurteilt und zur Umsetzung an Schulen empfohlen durch:

Das Projekt wird ebenfalls unterstützt vom Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend und vom Frauengesundheitsbüro der Stadt Wien.


      

 

 

Idee, Konzept und Projektentwicklung:

ã       Dr.med.Elisabeth Raith-Paula

Dieses Projekt wird seit 2001 in Österreich ausschließlich von der ÖGS von ausgebildeten MFM-Projektleiterinnen durchgeführt.

Nähere Infos zu den Projekten in Deutschland unter www.mfm-projekt.de